Enduromania 2011
Der Plan an der Enduromania teilzunehmen entstand in Bilstain (Belgien) bei einem Gespräch von Stefan D. und mir, Jonas.
Wir hatten die Idee zu viert an der Veranstaltung teilzunehmen. Das Team war schnell klar: Stefan D., Markus S. und Tobi und ich.
Erste Überlegungen zur Anreise via Miettransporter, Flugzeug oder Auto+Hänger konnten wir beenden nachdem ich den T4 gekauft hatte. Also sollten die Fortbewegungsmittel der T5 von Markus und eben der T4 sein. Ideal!
Stand noch die Terminsuche an, welche aber auch bald erledigt war.
Am Freitag den 10. Juni wollten wir losfahren um am Sonntag den 19. Juni wieder zuhause zu sein.
Leider hat das so nicht ganz geklappt.
Stefan musste krankheitsbedingt kurz vor dem Start absagen...
So hieß es umdisponieren.
Zum Glück konnten wir eine 2er Sitzbank gegen die Fahrtrichtung in den T4 bauen und somit ein Moped im Bus und zwei auf dem Hänger transportieren.
Der eigentliche Grund mir einen Bus zu kaufen, nämlich um die Hängerzieherei zu vermeiden, war damit ad absurdum geführt. Auch der Reisekomfort, wenn man davon sprechen kann, hat sich nicht gesteigert.
Sei es drum, so hat wenigstens alles in den Bus gepasst und wir konnten zu dritt reisen.
Freitag 10. Juni
Fahrt von Aachen nach Dortmund.
Vorbereitung des Busses/Hängers für die Reise.
Treffen mit Markus in Dortmund und schließlich Abreise in Richtung Osten gegen 18Uhr.
Da der Bus auf dem Weg nach Polen, zwei Wochen zuvor, bei Betrieb mit Sprit den Dienst auf der Autobahn quittiert hatte, galt es Gastanken zu suchen und sich von der einen zur anderen durchzuhangeln.
Aber erstmal standen wir im Pfingststau.
Erster Tankstopp müsste hinter Frankfurt gewesen sein, der zweite abseits der Autobahn bei Passau an der A3.
So sah es im Bus in der zweiten Reihe aus.
Dann gab´s noch einen kleinen Umweg, da ich beim Vignettenkauf die EC Karte vergessen hatte und es ging durch das Land (fast) ohne Gas, Österreich.
Vorsichtshalber haben wir dann kurz auf Benzin umgestellt und siehe da, der Bus nahm auch das teure Zeug ohne Murren an. Gott sei Dank hatten wir so eine Sorge weniger!
Samstag 11. Juni
Klassischer Fahrerwechsel von Tobi auf mich und später auf Markus. Dann gab´s nur noch eine Grenze zu überwinden, aber diese liegt außerhalb des Schengenraumes.
Und wer hat zum wiederholten Male seinen Perso nicht auf Haltbarkeit getestet?!
Ich natürlich...
Erst gab es die klare Ansage vom Zöllner: "You go back!"
Vom zweiten Grenzer ebenfalls keine Einreisegenehmigung, shit!
Aber wir sollten mal rechts ranfahren und ich konnte mit einem dritten sprechen.
Seine Frage nach Whiskey musste ich verneinen, aber Hennessy Cognac hatte ich dabei weil Katjas Mutter uns einen für die Reise geschenkt hatte!
Tja, und den hat er auch genommen. Ab in die Plastiktüte damit und ins Grenzerhäuschen und schnell rüber über die Grenze!
Was für ein Land und welch Glück für mich.
Nach 22.5 Stunden sind wir dann in Weidenthal/ BrebuNou aufgeschlagen.
Wir hatten auf dem Campingplatz Trei Ape bei Gerd zwei Hütten gemietet und Frühstück und Abendbrot inklusive.
Insgesamt sehr zu empfehlen! link
Gerd nahm uns freundlich in Empfang und trank ein Bier mit uns.
Später gab es ein erstes gutes Abendessen.
Dann haben Tobi und ich noch bei Markus, der sich pennen gelegt hatte, die Reifen gewechselt.
Noch ein kurzer Gang durchs Dorf und ein Blick in die Enduromania Herberge, etwas weiter oben gelegen in BrebuNou.
Schon ein paar nette Leute getroffen und dann ab ins Bett, denn am nächsten Morgen sollte der Endurospass losgehen!
Sonntag 12. Juni
Spät sind wir nicht aufgestanden und das Frühstück war auch pünktlich.
Noch ein paar Brote für die Fahrt schmieren, ein wenig im GPS stöbern und grob vorplanen, dann ab auf den Bock!
Einmal antreten zum Fotoshooting vor den Karparten.
Tobi und seine 2003er 250er 2Takt EXC
Markus und seine 2002er 520er 4Takt EXC
und ich mit der 2011er 200er 2Takt EXC
Also direkt ab auf den Berg der vom Campingplatz zu sehen war.
Toller Ausblick auf das Dorf und bereits ein schönes Stück zu fahren.
Nach Übergabe des Navis an Tobi ging es weiter und stoppte irgendwann an einer knackigen Abfahrt im Wald. Bombenteil, aber vielleicht etwas heftig für den ersten Tag. Trotzdem super wenn man es geschafft hat!
Unten am Bach trafen wir einen Angler und der konnte uns auch einen besseren Weg sagen.
Im Dorf ein wenig Wasser und Essen kaufen und die Bevölkerung kennenlernen.
Sehr nette Menschen wie es schien!
Wieder zurück in den Bergen wurde es zunehmend nebelig.
Allzu spät wollten wir ohnehin nicht zurückkehren um das Anfangstreffen der Enduromania nicht zu verpassen.
Eine kurze Vorstellung aller Beteiligten, ein paar Bier und Gespräche rundeten den Abend ab.
Noch kurz die beste Karte von Openmaps.eu aufs Navi ziehen (Dank Mareks Hilfe, die Karte war Gold wert!) und ab in die Falle.
Tageskilometer: 63
Betriebsstunden: 2.4
Video des Tages
Montag 13. Juni
Der erste Tag auf der "Jagd" nach Punkten.
Wir haben es locker angehen lassen und wollten ohnehin nicht gewinnen, sondern das Endurofahren geniessen.
Wir haben einige Punkte angefahren, die sinnvoll miteinander zu verbinden waren ohne große Verbindungsetappen fahren zu müssen.
Die Navigation, am Vortag noch Streitthema, klappte gut. Markus hat das Navi am Lenker gehabt und den Weg sicher gefunden. Ich hatte meines in der Gürteltasche und musste nur manchmal gegenchecken.
Fantastisches Wetter und tolle Landschaft!
Mancher Kontrollpunkt lag in der Nähe zu Höfen oder Hütten. So haben wir hier diesen Mann getroffen der uns freundlich die Hand schüttelte. Es war eine eigenartige Begegnung mit Unterhaltung die beiden Seiten Interpretationsspielraum genug bot.
Wir beschlossen von nun an immer Zigaretten für die Männer und Bonbons für die Kinder mitzunehmen.
Gegen Mittag neigten sich die ersten Wasservorräte zu Neige und wir kehrten im örtlichen "Magazin Mixed" ein. Diese Läden gibt es eigentlich im kleinsten Dorf und es sind die Tante Emma Läden des Landes.
Der Verkäufer brachte uns noch "Auf Wiedersehen" auf rumänisch bei "la revedere".
Unser Wortschatz wuchs also langsam.
Nudelvorräte in der Auslage
Auf der Suche nach den CPs ist das gute, dass man über die schönsten Landstriche geführt wird. Quasi eine gelenkte Tour mit unbestimmter, nicht konkreter Route!
Eine gute Idee von Sergio und Co.
Spielereien auf den endlosen Wiesen
Gegen Nachmittag haben wir noch das ehemals deutsche Dorf Lindenfeld angefahren.
Kirche, Dorfstrasse und Bewohner waren nicht mehr die Jüngsten.
Aber interessant war es auf jeden Fall!
Ausserdem trafen wir noch drei nette Enduristen auf 400er DRZs.
Wir haben an Fronleichnam die Glocke geläutet und uns die Kirche angesehen
Auf einem der schönen Berge
Am Ende des Tages standen recht viele Kilometer zu Buche und wir hatte eine Menge Fahrspaß!
Noch die Karren kärchern und abends ins Headquarter der Enduromania ein paar Ursus trinken und chillen.
Tageskilometer: 82
Betriebsstunden: 3.2
Dienstag 14. Juni
Ein Tag wie gemalt!
Start nach gutem Frühstück bei Gerd auf dem Campingplatz.
Brote schmieren für unterwegs und rauf auf den Bock.
Wir sind zu dritt gestartet, haben ein paar andere Enduromaniacs getroffen
und dann ein paar CPs angefahren.
Dann kam der Anruf von Mike, den wir am Vorabend kennengelernt hatten. Er sei allein weil die GasGas seines Kumpels Martin eine defekte Kupplung habe, ob er mit uns fahren könne.
Klar kann er, wir haben uns in Slatina Timis getroffen.
Einer der schönsten Kontrollpunkte stand auf unserem Zettel
Mehr oder weniger wilde Pferde grasten auf dem Berg auf dessen Rücken wir später weiter gefahren sind.
Auf dem Weg talwärts wurde unsere Fahrt unterbrochen.
Das Wasser hat den Pfad weggewaschen und es ging steil den Berg hinab.
Sicherheitshalber haben wir die Mopeds mit allen Händen rübergeschoben/ gefahren.
Später galt es ein Stück durch den Fluss zur anderen Seite zu fahren.
Das lud zur Pause ein.
Auch Mike konnte nicht über Wasser gehen
Navigationsutensilien
So sieht ein typischer CP aus
Gegen Mittag wiederum trafen wir noch andere Mitstreiter an einem Kontrollpunkt und machten nach einigen gemeinsamen Kilometern Pause in einem Cafe an der E70.
Das Cafe, eigentlich nicht empfehlenswert.
Hier trennten wir uns von Mike und fuhren wieder zu dritt weiter.
Was uns noch bevorstand wussten wir da natürlich noch nicht.
Eine schön lange und leicht zerschossene Auffahrt führte auf diesen CP.
Episch!
Auch der nächste Punkt war toll und bot beste Aussicht.
Auf dem Rückweg ins Camp schlugen wir uns auf der Flucht vor zu vielen Hunden in den Wald. Das sollte sich als hart und gut herausstellen!
Alle waren schon ziemlich platt und dann stand schöne Ackerei im steilen Wald an!
Ich kam gut durch und war schon auf dem Gipfel, Markus und Tobi aber kämpften am Berg gegen querliegende Stämme und Unterholz. Also wieder runter!
Gemeinsam ging es dann aber alles und wir hatten nach einer schönen langen Rampe eine satte Abfahrt verdient!
Über 9.5 Std. auf dem Bike und 114 Kilometer hatten uns ordentlich geschafft.
Tageskilometer: 114
Betriebsstunden: 3.9
Mittwoch 15. Juni
Oh, der Vortag hatte Spuren hinterlassen!
Wir haben am Mittwoch keinen Kontrollpunkt angefahren.
Dafür hab ich mein Iphone verloren und Katjas Kompaktkamera...
Das Telefon haben wir (Markus) zum Glück wiedergefunden, die Kamera ist verschollen geblieben.
Zum Glück hatte ich die Bilder Tags zuvor gesichert und das Display war nach Sturz am ersten Fahrtag ohnehin defekt.
Irgendwie wollten die Arme bei mir nicht so richtig und durch das ganze rumgepose beim Wheely versuchen hatte ich schon etwas lädierte Finger...selbst Schuld!
Also machten wir ne Mittagspause auf dem Campingplatz.
Highlight des Abends, eigentlich wollten wir nur noch ne kleine Runde drehen, war eine ausgebaggerte Wand in der man "an der Wand fahren" konnte.
Abends galt es die Klamotten zum trocknen auszulegen und das ganze Gerümpel zu verstauen.
Das Abendessen war eigentlich immer lecker, Kompliment an Gerds Köchin!
Tageskilometer: 62
Betriebsstunden: 1.4
Donnerstag 16. Juni
Nach dem fahrerisch ruhigen Mittwoch haben wir am Donnerstag noch einmal eine schöne Runde gedreht.
Gestartet sind Markus, Tobi und ich, aber später haben wir an einem der Kontrollpunkte Mike, Martin und Gero getroffen.
Wir sind dann zu sechst weitergefahren was auch viel Spaß gemacht hat.
Die Gruppe passte gut zusammen.
Gero hat ein Foto von Tobis Lampenschutz gemacht.
Nächster Kontrollpunkt sollte der alte Eisenbahntunnel (Baujahr 1878) sein. Auf dem Weg dorthin galt es ein paar Meter auf der Strasse, der E70 zu fahren, aber es ging auch durchs Dorf und die Dorftreppe lag nunmal sehr günstig.
Im Dorf verteilte Gero Geschenke, welche er aus Deutschland mitgebracht hatte an die Kinder und wir bestaunten mal wieder die ungewöhnlichen Vehikel der Bewohner.
Am Wegesrand gab es Felle zu sehen.
So richtig fanden wir keinen Weg zum Kontrollpunkt und auf den Wirtschaftswegen zwischen den Feldern kam man auch nicht richtig voran.
Heiss war es in der prallen Sonne noch dazu!
Freundliche Bauern zogen mit Ackergaul an uns vorbei.
Was folgte war ein Weg mit tiefen und schlammigen Spurrillen.
Klasse Gelegenheit um eine Bodenprobe zu nehmen oder zumindest eine Schlammpackung zu beginnen. Wir hatten unsere Freude!
Von so einem wenig Mocke haben wir uns natürlich nicht aufhalten lassen und sind am Tunnel angekommen.
Ich hab dann mal eine kleine Exkursion ins schwarze Loch gemacht. Man konnte tatsächlich am Ende des Tunnels ein Licht erblicken, alles dazwischen aber war tiefschwarz.
An den KTM EXCs gibt es bessere Komponenten als das veraltete Bilux Lämpchen und so hab ich mich auch nicht allzuweit getraut.
Bei Wendemanöver hab ich dann auch fast das Vorderrad versenkt.
Links, soviel wussten wir von da an, ist die tiefe Spur.
Galt es also sich rechts zu halten und einen Anführer brauchten wir auch.
Nach kurzer Absprache gab stand fest: Markus versucht den Tunnel oberirdisch zu queren und Gero macht den Anführer bei den Höhlenforschern.
Also rein ist feuchte, dunkle Loch!
Denke das Wasser ging so ungefähr bis zur Achse, es tropfte teils von der Decke aber es gab keine besonderen Auffälligkeiten.
Auf der anderen Seite entstand dieses Bild
Markus fand keinen Weg zu uns und wir mussten ohnehin zurück auf die andere Seite.
Gelegenheit den Tunnel nochmals zu fahren!
In Reih und Glied ging es weiter.
Im nächsten "Magazin Mixed" wurden die Wasservorräte aufgefüllt.
Es ist ein eigenartiges Bild und Gefühl mit sechs Geländemotorrädern und in voller Ausrüstung in ein kleines Dorf einzulaufen.
Auf dem Rückweg, wir wollten ein Stück von "Mareks Track" fahren, war Martin dann der Hauptdarsteller.
Erst schick mit skurrilem Fundstück
Und dann, nach Bergeaktion und Griff in die Kette, verletzt.
Da hat er nochmal richtig Glück gehabt!
Schmerzmittel hatte ich im Rucksack und Verbandszeug gabs von Gero, so konnte Martin auf eigener Achse den Weg ins Hauptquartier antreten.
Den Abend haben wir mit Motorradpflege, packen und Bier trinken im Stammhaus der Enduromania verbracht.
Zusammenpacken der ganzen Klamotten
Und abends beim Bier das Erlebte Revue passieren lassen...
Ein kleiner Spaziergang bis zu unserem Campingplatz.
Ein klasse Tag!
Tageskilometer: 97
Betriebsstunden: 3.2
Freitag 17. Juni
Eigentlich ist der Freitag noch bis 14Uhr ein offizieller Fahrtag der Enduromania.
Wir hatten es ohnehin nicht auf Punkte und den Sieg abgesehen und nach fünf Tagen waren wir auch nicht mehr besonders heiss aufs fahren- hätt ich auch nicht gedacht!
Wie am Vortag beschlossen packten wir also unsere Klamotten, bezahlten unsere Rechnungen im Enduromania Stammhaus und starteten gegen 12 Uhr in Richtung Heimat- Dortmund.
Viele andere Teilnehmer brachen Freitags ebenfalls auf, wie auch Mike und Martin.
Der Bus gepackt und startklar.
Eigentlich hatte ich mich lose mit Jogi, einem Endurofahrer aus Remscheid, zum fahren verabredet. Er weilte ab Freitag in Borlova, nicht allzu weit entfernt von BrebuNou...
Daraus ist allerdings wegen unserer Abreise nichts geworden.
Getroffen haben wir uns trotzdem, aber zufällig.
Mitten im dichten Stadtverkehr von Timisoara schallt es von der Gegenspur aus einem weissen Transporter "Moin"!
Verrückt!
Samstag 18. Juni
Ankunft nach 20.5 Stunden Fahrt.
Der Bus hat problemlos durchgehalten und uns samt Hänger gut ans Ziel gebracht.
Ich denke wir haben fast alles mit der Reise richtig gemacht...
Die Unterkunft war gut, günstiger als das Hauptquartier der ERM. Gerd, der Besitzer, war ausgesprochen hilfsbereit und nett. Die Häuser waren, bis auf die Dusche für Liliputaner gut, der Kärcher war sehr hilfreich.
Die Mopeds haben gut durchgehalten. Bei einer 2002er und einer 2003er Sportenduro nicht unbedingt selbstverständlich finde ich.
Gegen Ende hat Tobis 250er aber die Kupplung gehimmelt. Ist bis heute nicht klar was genau kaputt ist.
Meine neue 200er war klasse!
Mit einem Bus zu fahren war günstiger und auch schneller als wenn einer allein fahren muss. Ohne Pause/Übernachtung ist das sicher schwer zu schaffen.
Allerdings werde ich so schnell nicht mehr mit Hänger nach Rumänien fahren, dafür hab ich keinen Bus gekauft!
Die Navis sollte man wenn möglich mit guten Karten bestücken. Wir hatten Glück das vor Ort machen zu können.
Bei openmaps.eu lässt sich passendes Material für die Garmins finden.
Wir haben die auf Markus GPSMap csx 60 und auf mein Oregon 550t laden können.
Ich glaube via TT QV Software.
Mal sehen ob es im nächsten Jahr eine Wiederholung gibt...
Wer Interesse an den Tracks hat die wir gefahren sind, kann diese hier für Garmin und für google earth herunterladen:
http://www.yourfilelink.com/get.php?fid=700773
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen


















