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Sunday, 19. june 2011 7 19 /06 /Juni /2011 21:52

Enduromania 2011

 

Der Plan an der Enduromania teilzunehmen entstand in Bilstain (Belgien) bei einem Gespräch von Stefan D. und mir, Jonas.

Wir hatten die Idee zu viert an der Veranstaltung teilzunehmen. Das Team war schnell klar: Stefan D., Markus S. und Tobi und ich.

Erste Überlegungen zur Anreise via Miettransporter, Flugzeug oder Auto+Hänger konnten wir beenden nachdem ich den T4 gekauft hatte. Also sollten die Fortbewegungsmittel der T5 von Markus und eben der T4 sein. Ideal!

Stand noch die Terminsuche an, welche aber auch bald erledigt war.

Am Freitag den 10. Juni wollten wir losfahren um am Sonntag den 19. Juni wieder zuhause zu sein.

 

Leider hat das so nicht ganz geklappt.

Stefan musste krankheitsbedingt kurz vor dem Start absagen...

So hieß es umdisponieren.

Zum Glück konnten wir eine 2er Sitzbank gegen die Fahrtrichtung in den T4 bauen und somit ein Moped im Bus und zwei auf dem Hänger transportieren.

Der eigentliche Grund mir einen Bus zu kaufen, nämlich um die Hängerzieherei zu vermeiden, war damit ad absurdum geführt. Auch der Reisekomfort, wenn man davon sprechen kann, hat sich nicht gesteigert.

Sei es drum, so hat wenigstens alles in den Bus gepasst und wir konnten zu dritt reisen.

 

Freitag 10. Juni

 

Fahrt von Aachen nach Dortmund.

Vorbereitung des Busses/Hängers für die Reise.

Treffen mit Markus in Dortmund und schließlich Abreise in Richtung Osten gegen 18Uhr.

 

1-Bus+haenger

 

Da der Bus auf dem Weg nach Polen, zwei Wochen zuvor, bei Betrieb mit Sprit den Dienst auf der Autobahn quittiert hatte, galt es Gastanken zu suchen und sich von der einen zur anderen durchzuhangeln.

Aber erstmal standen wir im Pfingststau.

 

3-imStau

 

Erster Tankstopp müsste hinter Frankfurt gewesen sein, der zweite abseits der Autobahn bei Passau an der A3.

So sah es im Bus in der zweiten Reihe aus.

 

2-imBus


Dann gab´s noch einen kleinen Umweg, da ich beim Vignettenkauf die EC Karte vergessen hatte und es ging durch das Land (fast) ohne Gas, Österreich.

Vorsichtshalber haben wir dann kurz auf Benzin umgestellt und siehe da, der Bus nahm auch das teure Zeug ohne Murren an. Gott sei Dank hatten wir so eine Sorge weniger!

 

Samstag 11. Juni

 

Klassischer Fahrerwechsel von Tobi auf mich und später auf Markus. Dann gab´s nur noch eine Grenze zu überwinden, aber diese liegt außerhalb des Schengenraumes.

Und wer hat zum wiederholten Male seinen Perso nicht auf Haltbarkeit getestet?!

Ich natürlich...

Erst gab es die klare Ansage vom Zöllner: "You go back!"

Vom zweiten Grenzer ebenfalls keine Einreisegenehmigung, shit!

Aber wir sollten mal rechts ranfahren und ich konnte mit einem dritten sprechen.

Seine Frage nach Whiskey musste ich verneinen, aber Hennessy Cognac hatte ich dabei weil Katjas Mutter uns einen für die Reise geschenkt hatte!

Tja, und den hat er auch genommen. Ab in die Plastiktüte damit und ins Grenzerhäuschen und schnell rüber über die Grenze!

Was für ein Land und welch Glück für mich.

 

Nach 22.5 Stunden sind wir dann in Weidenthal/ BrebuNou aufgeschlagen.

Wir hatten auf dem Campingplatz Trei Ape bei Gerd zwei Hütten gemietet und Frühstück und Abendbrot inklusive.

 

39-trei ape camping


Insgesamt sehr zu empfehlen! link

Gerd nahm uns freundlich in Empfang und trank ein Bier mit uns.

 

4-bier mit gerd


Später gab es ein erstes gutes Abendessen.

 

5-abendbrot 1

 

Dann haben Tobi und ich noch bei Markus, der sich pennen gelegt hatte, die Reifen gewechselt.

 

6-reifenwechsel

 

Noch ein kurzer Gang durchs Dorf und ein Blick in die Enduromania Herberge, etwas weiter oben gelegen in BrebuNou.

 

7-enduromania HQ

 

Schon ein paar nette Leute getroffen und dann ab ins Bett, denn am nächsten Morgen sollte der Endurospass losgehen!


 

Sonntag 12. Juni

 

Spät sind wir nicht aufgestanden und das Frühstück war auch pünktlich.

Noch ein paar Brote für die Fahrt schmieren, ein wenig im GPS stöbern und grob vorplanen, dann ab auf den Bock!

 

8-navigation


Einmal antreten zum Fotoshooting vor den Karparten.

 

Tobi und seine 2003er 250er 2Takt EXC

 

9-tobi

 

Markus und seine 2002er 520er 4Takt EXC

 

10-markus

 

und ich mit der 2011er 200er 2Takt EXC

 

11-jonas

 

Also direkt ab auf den Berg der vom Campingplatz zu sehen war.

Toller Ausblick auf das Dorf und bereits ein schönes Stück zu fahren.

 

14-auf dem berg

 

Nach Übergabe des Navis an Tobi ging es weiter und stoppte irgendwann an einer knackigen Abfahrt im Wald. Bombenteil, aber vielleicht etwas heftig für den ersten Tag. Trotzdem super wenn man es geschafft hat!

 

2-iphone abfahrt

 

15-abfahrt

 

Unten am Bach trafen wir einen Angler und der konnte uns auch einen besseren Weg sagen.

 

16-an der slatina

 

Im Dorf ein wenig Wasser und Essen kaufen und die Bevölkerung kennenlernen.

Sehr nette Menschen wie es schien!

 

17-im dorf

 

Wieder zurück in den Bergen wurde es zunehmend nebelig.

 

18-unterwegs im nebel

 

Allzu spät wollten wir ohnehin nicht zurückkehren um das Anfangstreffen der Enduromania nicht zu verpassen.

 

12-ERM Briefing


Eine kurze Vorstellung aller Beteiligten, ein paar Bier und Gespräche rundeten den Abend ab.

Noch kurz die beste Karte von Openmaps.eu aufs Navi ziehen (Dank Mareks Hilfe, die Karte war Gold wert!) und ab in die Falle.

 

13-GPS Karten laden

 

 

Bild 1 0005 sonntag

 

Tageskilometer: 63

Betriebsstunden: 2.4

 

 

Video des Tages 

 


 

 

 

 

Montag 13. Juni

 

Der erste Tag auf der "Jagd" nach Punkten.

Wir haben es locker angehen lassen und wollten ohnehin nicht gewinnen, sondern das Endurofahren geniessen.

 

Wir haben einige Punkte angefahren, die sinnvoll miteinander zu verbinden waren ohne große Verbindungsetappen fahren zu müssen.

Die Navigation, am Vortag noch Streitthema, klappte gut. Markus hat das Navi am Lenker gehabt und den Weg sicher gefunden. Ich hatte meines in der Gürteltasche und musste nur manchmal gegenchecken.

 

Fantastisches Wetter und tolle Landschaft!

 

19-Landschaft

 

Mancher Kontrollpunkt lag in der Nähe zu Höfen oder Hütten. So haben wir hier diesen Mann getroffen der uns freundlich die Hand schüttelte. Es war eine eigenartige Begegnung mit Unterhaltung die beiden Seiten Interpretationsspielraum genug bot.

Wir beschlossen von nun an immer Zigaretten für die Männer und Bonbons für die Kinder mitzunehmen.

 

 

20-beim bauern

 

Gegen Mittag neigten sich die ersten Wasservorräte zu Neige und wir kehrten im örtlichen "Magazin Mixed" ein. Diese Läden gibt es eigentlich im kleinsten Dorf und es sind die Tante Emma Läden des Landes.

Der Verkäufer brachte uns noch "Auf Wiedersehen" auf rumänisch bei "la revedere".

Unser Wortschatz wuchs also langsam.

 

21-mittagspause

 

Nudelvorräte in der Auslage

 

markus-magazin mixed

 

Auf der Suche nach den CPs ist das gute, dass man über die schönsten Landstriche geführt wird. Quasi eine gelenkte Tour mit unbestimmter, nicht konkreter Route! Eine gute Idee von Sergio und Co.


22-landschaft

 

Spielereien auf den endlosen Wiesen

 

markus-auf dem berg

 

Gegen Nachmittag haben wir noch das ehemals deutsche Dorf Lindenfeld angefahren.

Kirche, Dorfstrasse und Bewohner waren nicht mehr die Jüngsten.

 

markus-lindenfeld


Aber interessant war es auf jeden Fall!

Ausserdem trafen wir noch drei nette Enduristen auf 400er DRZs.

 

1-iphone lindenfeld

 

markus-in der kirche

 

Wir haben an Fronleichnam die Glocke geläutet und uns die Kirche angesehen

 

markus-auf der kanzel

 

Auf einem der schönen Berge

 

3-iphone auf berg

 

 

Am Ende des Tages standen recht viele Kilometer zu Buche und wir hatte eine Menge Fahrspaß!

Noch die Karren kärchern und abends ins Headquarter der Enduromania ein paar Ursus trinken und chillen.

 

Bild 1 0004 montag

 

Tageskilometer: 82

Betriebsstunden: 3.2

 

 

 


 

 

 

 

Dienstag 14. Juni

 

Ein Tag wie gemalt!

Start nach gutem Frühstück bei Gerd auf dem Campingplatz.

Brote schmieren für unterwegs und rauf auf den Bock.

Wir sind zu dritt gestartet, haben ein paar andere Enduromaniacs getroffen

 

23-treffen anderer

 

und dann ein paar CPs angefahren.

 

24-CP beispiel


Dann kam der Anruf von Mike, den wir am Vorabend kennengelernt hatten. Er sei allein weil die GasGas seines Kumpels Martin eine defekte Kupplung habe, ob er mit uns fahren könne.

Klar kann er, wir haben uns in Slatina Timis getroffen.

 

Einer der schönsten Kontrollpunkte stand auf unserem Zettel

 

25-pause auf berg

 

Mehr oder weniger wilde Pferde grasten auf dem Berg auf dessen Rücken wir später weiter gefahren sind.

 

26-wildpferde

 

34-auf dem berg mike

 

Auf dem Weg talwärts wurde unsere Fahrt unterbrochen.

Das Wasser hat den Pfad weggewaschen und es ging steil den Berg hinab.

Sicherheitshalber haben wir die Mopeds mit allen Händen rübergeschoben/ gefahren.

 

35-an der schlucht mike

 

Später galt es ein Stück durch den Fluss zur anderen Seite zu fahren.

Das lud zur Pause ein.

 

37-am Wasser mike

 

38 am Wasser pause mike

 

Auch Mike konnte nicht über Wasser gehen

 

4-iphone über wasser

 

Navigationsutensilien

 

28-navigation

 

So sieht ein typischer CP aus

 

29-CP beispiel2

 

Gegen Mittag wiederum trafen wir noch andere Mitstreiter an einem Kontrollpunkt und machten nach einigen gemeinsamen Kilometern Pause in einem Cafe an der E70.

 

27-treffen anderer 2

 

36-pause mike

 

Das Cafe, eigentlich nicht empfehlenswert.

 

30-pause im cafe

 

Hier trennten wir uns von Mike und fuhren wieder zu dritt weiter.

Was uns noch bevorstand wussten wir da natürlich noch nicht.

 

Eine schön lange und leicht zerschossene Auffahrt führte auf diesen CP.

Episch!

 

31-nach auffahrt

 

Auch der nächste Punkt war toll und bot beste Aussicht.

 

32-auf berg

 

Auf dem Rückweg ins Camp schlugen wir uns auf der Flucht vor zu vielen Hunden in den Wald. Das sollte sich als hart und gut herausstellen!

Alle waren schon ziemlich platt und dann stand schöne Ackerei im steilen Wald an!

Ich kam gut durch und war schon auf dem Gipfel, Markus und Tobi aber kämpften am Berg gegen querliegende Stämme und Unterholz. Also wieder runter!

Gemeinsam ging es dann aber alles und wir hatten nach einer schönen langen Rampe eine satte Abfahrt verdient!

 

33-im wald

 

Über 9.5 Std. auf dem Bike und 114 Kilometer hatten uns ordentlich geschafft.

 

Bild 1 0003 dienstag

 

Tageskilometer: 114

Betriebsstunden: 3.9

 

 

 


 

 

 

 

Mittwoch 15. Juni

 

Oh, der Vortag hatte Spuren hinterlassen!

Wir haben am Mittwoch keinen Kontrollpunkt angefahren.

 

Dafür hab ich mein Iphone verloren und Katjas Kompaktkamera...

Das Telefon haben wir (Markus) zum Glück wiedergefunden, die Kamera ist verschollen geblieben.

Zum Glück hatte ich die Bilder Tags zuvor gesichert und das Display war nach Sturz am ersten Fahrtag ohnehin defekt.

 

Irgendwie wollten die Arme bei mir nicht so richtig und durch das ganze rumgepose beim Wheely versuchen hatte ich schon etwas lädierte Finger...selbst Schuld!

 

Also machten wir ne Mittagspause auf dem Campingplatz.

 

Highlight des Abends, eigentlich wollten wir nur noch ne kleine Runde drehen, war eine ausgebaggerte Wand in der man "an der Wand fahren" konnte.

 

markus-an der wand1

 

markus-an der wand2

 

Abends galt es die Klamotten zum trocknen auszulegen und das ganze Gerümpel zu verstauen.

 

50-abend

 

51-abend 2

 

Das Abendessen war eigentlich immer lecker, Kompliment an Gerds Köchin!

 

49-essen


Bild 1 0002 mittwoch

 

Tageskilometer: 62

Betriebsstunden: 1.4

 

 

 


 

 


 

Donnerstag 16. Juni

 

Nach dem fahrerisch ruhigen Mittwoch haben wir am Donnerstag noch einmal eine schöne Runde gedreht.

 

Gestartet sind Markus, Tobi und ich, aber später haben wir an einem der Kontrollpunkte Mike, Martin und Gero getroffen.

 

DO 1-treffen


Wir sind dann zu sechst weitergefahren was auch viel Spaß gemacht hat.

Die Gruppe passte gut zusammen.

Gero hat ein Foto von Tobis Lampenschutz gemacht.

 

DO 2-tobi lampenschwamm

 

Nächster Kontrollpunkt sollte der alte Eisenbahntunnel (Baujahr 1878) sein. Auf dem Weg dorthin galt es ein paar Meter auf der Strasse, der E70 zu fahren, aber es ging auch durchs Dorf und die Dorftreppe lag nunmal sehr günstig.

 

DO 3-treppen

 

DO 4-5reppen5

 

Im Dorf verteilte Gero Geschenke, welche er aus Deutschland mitgebracht hatte an die Kinder und wir bestaunten mal wieder die ungewöhnlichen Vehikel der Bewohner.

 

DO 5-im dorf

 

Am Wegesrand gab es Felle zu sehen.

 

DO 6-felle

 

So richtig fanden wir keinen Weg zum Kontrollpunkt und auf den Wirtschaftswegen zwischen den Feldern kam man auch nicht richtig voran.

Heiss war es in der prallen Sonne noch dazu!

 

DO 7-auf feld

 

Freundliche Bauern zogen mit Ackergaul an uns vorbei.

 

DO 8-auf feld2

 

Was folgte war ein Weg mit tiefen und schlammigen Spurrillen.

Klasse Gelegenheit um eine Bodenprobe zu nehmen oder zumindest eine Schlammpackung zu beginnen. Wir hatten unsere Freude!

 

DO 9-matsche

 

Von so einem wenig Mocke haben wir uns natürlich nicht aufhalten lassen und sind am Tunnel angekommen.

Ich hab dann mal eine kleine Exkursion ins schwarze Loch gemacht. Man konnte tatsächlich am Ende des Tunnels ein Licht erblicken, alles dazwischen aber war tiefschwarz.


An den KTM EXCs gibt es bessere Komponenten als das veraltete Bilux Lämpchen und so hab ich mich auch nicht allzuweit getraut.

Bei Wendemanöver hab ich dann auch fast das Vorderrad versenkt.

Links, soviel wussten wir von da an, ist die tiefe Spur.

 

DO 10-vor tunnel


Galt es also sich rechts zu halten und einen Anführer brauchten wir auch.

Nach kurzer Absprache gab stand fest: Markus versucht den Tunnel oberirdisch zu queren und Gero macht den Anführer bei den Höhlenforschern.

Also rein ist feuchte, dunkle Loch!

Denke das Wasser ging so ungefähr bis zur Achse, es tropfte teils von der Decke aber es gab keine besonderen Auffälligkeiten.

Auf der anderen Seite entstand dieses Bild

 

DO 11-nach tunnel

 

5-iphone jonas vor tunnel

 

Markus fand keinen Weg zu uns und wir mussten ohnehin zurück auf die andere Seite.

Gelegenheit den Tunnel nochmals zu fahren!

 

In Reih und Glied ging es weiter.

 

DO 12-im konvoi

 

Im nächsten "Magazin Mixed"  wurden die Wasservorräte aufgefüllt.

Es ist ein eigenartiges Bild und Gefühl mit sechs Geländemotorrädern und in voller Ausrüstung in ein kleines Dorf einzulaufen.

 

DO 13-im dorf

 

Auf dem Rückweg, wir wollten ein Stück von "Mareks Track" fahren, war Martin dann der Hauptdarsteller.

Erst schick mit skurrilem Fundstück

 

DO 14-martin mit hut

 

 

Und dann, nach Bergeaktion und Griff in die Kette, verletzt.

 

DO 15-martin verletzt

 

Da hat er nochmal richtig Glück gehabt!

Schmerzmittel hatte ich im Rucksack und Verbandszeug gabs von Gero, so konnte Martin auf eigener Achse den Weg ins Hauptquartier antreten.

 

Den Abend haben wir mit Motorradpflege, packen und Bier trinken im Stammhaus der Enduromania verbracht.

 

Zusammenpacken der ganzen Klamotten

 

48-packen

 

Und abends beim Bier das Erlebte Revue passieren lassen...

 

40-Martin+Mike

 

41-am tisch abends

 

43-am tisch 2

 

Ein kleiner Spaziergang bis zu unserem Campingplatz.

 

44-nachts im dorf

 

 

 

 

Ein klasse Tag!

 

Bild 1 0001 donnerstag

 

 

Tageskilometer: 97

Betriebsstunden: 3.2

 

 

 


 

 

 

 

 

Freitag 17. Juni

 

Eigentlich ist der Freitag noch bis 14Uhr ein offizieller Fahrtag der Enduromania.

Wir hatten es ohnehin nicht auf Punkte und den Sieg abgesehen und nach fünf Tagen waren wir auch nicht mehr besonders heiss aufs fahren- hätt ich auch nicht gedacht!

 

Wie am Vortag beschlossen packten wir also unsere Klamotten, bezahlten unsere Rechnungen im Enduromania Stammhaus und starteten gegen 12 Uhr in Richtung Heimat- Dortmund.

 

Viele andere Teilnehmer brachen Freitags ebenfalls auf, wie auch Mike und Martin.

 

46-abreise und tschüss

 

Der Bus gepackt und startklar.

 

45-abreise gespann

 

Eigentlich hatte ich mich lose mit Jogi, einem Endurofahrer aus Remscheid, zum fahren verabredet. Er weilte ab Freitag in Borlova, nicht allzu weit entfernt von BrebuNou...

Daraus ist allerdings wegen unserer Abreise nichts geworden.

Getroffen haben wir uns trotzdem, aber zufällig.

Mitten im dichten Stadtverkehr von Timisoara schallt es von der Gegenspur aus einem weissen Transporter "Moin"!

Verrückt!

 

6-iphone jogi

 


 

 

 

 

Samstag 18. Juni

 

Ankunft nach 20.5 Stunden Fahrt.

Der Bus hat problemlos durchgehalten und uns samt Hänger gut ans Ziel gebracht.

 

Ich denke wir haben fast alles mit der Reise richtig gemacht...

 

Die Unterkunft war gut, günstiger als das Hauptquartier der ERM. Gerd, der Besitzer, war ausgesprochen hilfsbereit und nett. Die Häuser waren, bis auf die Dusche für Liliputaner gut, der Kärcher war sehr hilfreich.

 

47-unsere hütte

 

Die Mopeds haben gut durchgehalten. Bei einer 2002er und einer 2003er Sportenduro nicht unbedingt selbstverständlich finde ich.

Gegen Ende hat Tobis 250er aber die Kupplung gehimmelt. Ist bis heute nicht klar was genau kaputt ist.

Meine neue 200er war klasse!

 

Mit einem Bus zu fahren war günstiger und auch schneller als wenn einer allein fahren muss. Ohne Pause/Übernachtung ist das sicher schwer zu schaffen.

Allerdings werde ich so schnell nicht mehr mit Hänger nach Rumänien fahren, dafür hab ich keinen Bus gekauft!

 

t4 in rumänien

 

Die Navis sollte man wenn möglich mit guten Karten bestücken. Wir hatten Glück das vor Ort machen zu können.

 

Bei openmaps.eu lässt sich passendes Material für die Garmins finden.

Wir haben die auf Markus GPSMap csx 60 und auf mein Oregon 550t laden können.

Ich glaube via TT QV Software.

 


 

Mal sehen ob es im nächsten Jahr eine Wiederholung gibt...

 

 

Wer Interesse an den Tracks hat die wir gefahren sind, kann diese hier für Garmin und für google earth herunterladen:

 

http://www.yourfilelink.com/get.php?fid=700773

 

 

 


 

 

 

 

 




von Fortbewegungsfreunde - veröffentlicht in: Enduromania 2011
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Wednesday, 8. june 2011 3 08 /06 /Juni /2011 11:41

 

Abreisetag war der Freitag der 20. Mai. Wie üblich wollten wir die Nacht durchfahren um dann Morgens, bzw. dieses mal Mittags völlig unausgeschlafen und gerädert am Ziel anzukommen. Gerechnet hatten wir mit einer Fahrtzeit von 12-13 Stunden...

 

Immerhin hatten wir dieses Jahr noch mehr Platz als im letzten.

 

DSC0008

 

Wenn ich mich recht erinnere sind wir gegen 21.00 Uhr losgefahren. Bis Frankfurt an der Oder bin ich (Tobi) gefahren. Danach war Jonas an der Reihe und Dre ist den Rest durch Polen gepoltert.

 

Recht schnell war es finster auf der Autobahn... Mitten in der Nacht gab es eine ordentliche Schrecksekunde. Der Bus von Jonas nahm unter Benzinbetrieb kein Gas mehr an, verlor entsprechend an Geschwindigkeit und zwang zum ranfahren. Nach Neustart funktionierte es dann wieder für 20km. Bei Betrieb mit Gas (LPG) fuhr die Kiste aber einwandfrei. Gas gibt es glücklicherweise an jeder Ecke in Polen.

DSC0015


Am nächsten Morgen gegen 7 Uhr hab ich auch mal die Augen zugemacht.


DSC0025

Insgesamt hat es für eine gute Stunde Schlaf gereicht. Die Anderen dürften knappe vier Stunden gepennt haben.

 

DSC0028


Die letzten Kilometer mussten wir auf schmalen und ziemlich miesen Sraßen hinter uns bringen. Ganz Polen hat leider kein erwähnenswertes Autobahnnetz. Zwar wird recht viel gebaut, aber noch ist man auf die (recht schlechten) Landstraßen angewiesen. In Polen selbst kann man daher mit einem 60 km/h Schnitt rechnen.

 

DSC0032

Nach uns ewig vorgekommener Fahrt ging es beim Verleih ans umladen. Dann ging es ca. 45min Flussaufwärts wo wir dann die Boote eingesetzt und beladen haben.

 

DSC0036


An der Einstiegsstelle in Sorkwity gab es fürchterlich viele Mücken. Mit einem Schlag habe ich an meinem Bein vier Stück erlegt. Für sieben reicht es wohl nur im Märchen...

 

DSC0049


DSC0058


Schon die ersten Kilometer waren schön. Die Krutynia betseht zu einem großen Teil aus kleineren Seen. Ein richtiger Fluss ist sie nur auf kleinen Abschnitten.

 

Als recht schwierig stellte sich die all abendliche Schlafplatzsuche heraus. Leider gibt es in Polen nicht das schwedische Jedermannsrecht, noch dazu ist die Region nicht wirklich dünn besiedelt und viele Polen stellen Verbotsschilder auf, oder zäunen das Ufer ab.

 

 

Ziemlich kaputt haben wir dann das Zelt an einer geeigneten Stelle aufgebaut und gekocht.

 

Panorama Polen 2


 

DSC0061


Das Essen war schlimm. Spaghetti mit irgendeiner Tomatensauce...

 

Danach ging´s ans Angeln.

 

Ich hab aus Langeweile auch mal die Angel -sogar ohne Haken- reingehalten und direkt einen öbszön großen Raubfisch gefangen!

 

DSC01887

 

Das weckte den Ehrgeiz von Jonas und Dre... Die sollten allerdings noch bis zum nächsten Tag auf ihre Erfolge warten müssen.


 

DSC0078

 

Danach ging es untermalt von den Geräuschen einer Party in der Nähe in die Schlafsäcke und in einen leider unruhigen Schlaf.

 

Samstag 22. Mai

 

Als wir uns aus dem Zelt bequemten und das Frühstück gerade verspeist war kam ein älterer Pole und fing an vom Steg zu angeln.

 

Nach wenigen Metern verengte sich der See in ein kleines, sehr schmales Flüsschen. Mit der schönste Abschnitt der Tour.

 

DSC0082


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Der Abschnitt war so flach, dass man neben den Booten hergehen konnte.


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Als sich der Fluss wieder etwas weitete bekamen wir die heimische Fauna etwas näher zu sehen.

 

DSC0117


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Eine der recht seltenen Brücken...


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Und ein umgestürzter Baum, der uns zu Verrenkungen zwang


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Einige Meter Flussabwärts mussten wir zum ersten mal umtragen. Das war ungewohnt, schließlich hatten wir sowas das letzte mal auf der alten Ems ca. 2006.


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Wir haben´s jedoch gut und schnell geschafft. Es ging ja auch nur ca. 50m über die Straße am Wehr vorbei.

 

Danach liessen wir uns noch etwas treiben und sahen uns nach einer geeigneten zweiten Schlafstätte um.


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Nach einigem hin und her entschieden wir uns auf einer grösseren Wiese zu campieren an der noch zwei Angler waren. Ich fand´s frech einfach dort anzulanden und illegal zu pennen, aber die anderen sahen es locker und als Jonas die Angler fragte meinten diese das sei kein Problem...

 

Somit ging es ans kochen.


DSC0174


Das Essen war entschieden besser als am Vortag! Wir entschieden uns ohne Zelt zu schlafen und breiteten unsere Sachen direkt auf der Wiese aus.

 

Das sollte sich als üble Fehlentscheidungen herausstellen!

 

Zum einen haben wir in der Nacht kaum ein Auge zubekommen, da hunderte von Mücken uns um die Ohren schwebten und zum anderen wurden wir am Morgen von einem leichten Tröpfeln geweckt...


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Aus dem Tröpfeln wurde Regen und aus dem Regen schnell ein fürchterlicher Schauer.

Dreas wollte erst einfach unter der Plane liegenbleiben. Bensch, Jonas und ich packten aber schon in WIndeseile die Schlafsäcke und Isomatten in die wasserdichten Säcke und schmissen uns anschließend in die Regenkombis. Als der Regen stärker wurde musste auch Dre dann die Sachen packen...

 

Nachdem wir einige Minuten hilf- und ratlos im Regen gestanden hatten beluden wir die Boote und beschlossen weiter zu fahren. Nasser konnte es eigentlich nicht werden und noch hielten die Regenkombis dicht...


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Die Bilder hat Jonas mit dem wasserdichten Navi gemacht. Es plästerte schlimm und nach einiger Zeit spürte man das Wasser durch die Klamotten dringen. Dazu kam, dass es nicht gerade warm war. Nach ca. 20min trostloser Fahrt kam die Frage auf, wieviel Uhr wir wohl haben könnten. Kurz vor 7Uhr! Na großartig - nass, kalt und auch noch saufrüh. Irgendwann haben wir uns dann an einer offiziellen Biwakstelle aus dem Wasser gekämpft (wir hatten in der Brandung angelegt) und da das Wetter nicht besser wurde im Sturm das Zelt aufgebaut um zu frühstücken und uns etwas auszuruhen.

 

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Sobald das Zelt stand klarte das Wetter auf und die Sonne kam hervor.

 

Einige Kilometer weiter mussten wir an einem Wehr zum zweiten Mal umtragen. Als das geschafft war kochten wir uns eine Suppe und Wiener Würstchen zu Mittag, gingen baden und angeln...


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Dann ging es weiter den Fluss hinab.

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Zwischendurch angeln und relaxen...


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Morgens hätten wir auch nicht gedacht, dass wir noch einmal Sonnencreme brauchen würden!

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Die Suche nach dem nächsten Schlafplatz wollten wir noch mit einem Bierchen verkürzen.


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Der Fluss wurde aber an der Stelle wieder zu Seen und bis wir endlich einen Campingplatz erreichten mussten wir noch über 10km hinter uns bringen. Davon ahnt man natürlich vorher nichts. Die Sonne stand schon tief als wir den Platz fanden.


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Der Campingplatz hatte noch etwas alten Sowjetcharme, die Besitzerin konnte Deutsch, die Hütten waren okay und eine Alternative hatten wir ohnehin nicht...


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Für Brandschutz war jedenfalls gesorgt.


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Vor der Hütte trockneten wir unsere klammen Schlafsäcke und Matten... Dann gab´s Essen auf dem Steg.


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24. Mai

 

So sah die Hütte von innen aus - für 30€ okay!

 

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Geschlafen hatten wir jedenfalls alle gut. Auch die Dusche am Morgen war sehr angenehm.

 

Gefrühstückt wurde wiederum am Steg.

 

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Das Wetter war bombig!

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Schnell die Boote beladen und ab auf´s Wasser...

 

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Jonas und Dre waren etwas ordentlicher unterwegs. Die blauen Edeka Kisten waren etwas unhandlich, erleichterten den Transport der Fressalien aber ungemein. Praktisch waren die Deckel, so dass das Meiste wettergeschützt war. Bei schlimmerem Regen haben wir noch eine Folie über die Boote gezogen.

 

Am Ende des Sees an dem wir gecampt hatten erwartete uns eine weitere Stelle die es zu umtragen galt.


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Ein kleines Wehr.

 

Später folgte der Versuch die Paddel als Segel zu nutzen.


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Flach war´s! Der Boden war schlammig und wenn man das Paddel darin versenkte stank es ordentlich nach Modder.


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Das war der Auftakt zur Fahrt auf der "eigentlichen" Krutynia - der Fluss führt dort an dem gleichnamigen Dorf vorbei. Die Kilometer sind wirklich malerisch, sehr flach, sandig und auf einem Abschnitt von ca. 1km auch voller Touristenkähne. Die Kähne werden ähnlich der Venediger Gondeln gestakt und sind mit ca. 10-20 zumeist deutschen Tagestouris gespickt. Die hören sich bei ihrem Besuch in der alten Heimat Geschichten von den Schiffern an, winken und grüssen freundlich.


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Geangelt wurde auch -teilweise mit Erfolg!


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Im Dorf selbst haben Jonas und ich etwas Geld in einem Restaurant getauscht, uns mit einer deutschsprachigen Reiseführerin und einem bayerischen Busfahrer unterhalten, die froh waren, mal nicht nur Rentner und Tagestouristen zu sehen und schließlich noch einige Tyskie Bier im ziemlich teuren Dorfladen gekauft.


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Leider war dieser wunderschöne Abschnitt recht kurz (schätzungsweise 7-8km) und es ging wieder auf etwas tristere Fluss- und Seekilometer.

 

Störche, Fische und Schwäne gab es viele...


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Zwischendurch mussten wir einmal umtragen -diesmal gut 200m- und stießen wieder auf eine lärmende Gruppe von polnischen Jugendlichen samt Betreuer, die uns schon am Dorf beim einkaufen und angeln überholt hatten.


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Auf der Suche nach dem nächsten geeigneten Schlafplatz überholte uns die Gruppe ein letztes Mal. Der Anblick war witzig!


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Kreuz und quer fahrend, laut und ausgelassen - und bis auf eine weitere Gruppe am nächsten Tag fast die einzigen Paddler die wir sahen.

 

Die Schlafstelle war schnell gefunden. Allerdings war sie noch von einer polnischen Kleinfamilie okkupiert. Die sahen sich unser Treiben an und als wir das Zelt aufgebaut hatten rückte der Mann mit der Sprache hinaus: Dies sei sein Platz und wir müssten jeder dafür 10zl bezahlen!

 

Wir waren baff. Aber, da es an der Stelle einen kleinen Unterstand gab, ein hölzernes Plumpsklo am Rand der großen gemähten Wiese und Kuhweide stand und wir unser Zelt nicht mehr abbauen wollten zahlen wir dem mutmaßlichen Besitzer das Geld. Direkt danach verschwand er samt Anhang...

 

Die Stelle hatte ihren Charme!


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Damit die Kühe nicht den Kopf ins Zelt steckten, hatten wir die Boote vors Zelt gelegt. Die Nacht war windig, kühl, regnerisch und ruhig! Geschlafen haben wir prächtig.

 

Ein Panorama:

Panorama Polen

 


 

25. Mai


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Bie gutem Wetter ging es nach dem Frühstück schnell wieder aufs Wasser und den doch etwas langweiligen Fluss. Die Route erinnerte ein wenig an die Hase in Norddeutschland. Viele Biegungen und zumeist bestelltes Land am Ufer.

 

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Zwischendurch gab es Spuren von Biebern. Leider haben wir nie einen live (und vor allem alive) gesehen. Die Bieber die wir gesehen haben konnte man schon lange vorher riechen und sie schwammen mit dem aufgeblähten Bauch nach oben. Davon aber gab es mindesten drei...


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Das Wetter verschlechterte sich zusehend und nach einer Pause entschlossen wir uns, uns vorsorglich in die Regenklamotten zu schmeißen.

 

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Als wirklich heftiger Regen ausblieb, konnten wir ohne Gummipelle weiterfahren und den letzten Schlafplatz am Wasser suchen.


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Ausnahmsweise fanden und blieben wir auf einem eingezeichneten Biwakplatz. Schnell war das Zelt aufgebaut und ein Feuer gegen die vielen Mücken und für das Braten der mitgebrachten Mettwürstchen entfacht.


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Der Sonnenuntergang war schön. Leider ging die Sonne nicht im See, sondern hinter den Bäumen unter...


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Ein Gruppenfoto!


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Am nächsten und letzten Tag brachen wir auf, um den letzten See auf der Tour längs zu queren und uns an einer Schleuse abholen zu lassen.

Die Fahrt bei prallem Sonnenschein, Flaute und umgeben von vielen Segelschiffen und sogar Ausflugsdampfern, die auf dem angrenzenden größten See Polens zu Hause sind, liessen wir entspannt angehen.


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Die Schleuse und zugleich das Ende unserer Tour. Hier haben wir uns abholen lassen.

..

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Das Boot ist leer...


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Der wohl spannendste Teil eines Binnenschiffertages... Die enge Schleuseneinfahrt.


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Unser Transport zurück zum Bootsverleih in Krutynia.


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Am Verleih angekommen beluden wir den Bulli und machten uns auf die Suche nach einer schönen Unterkunft am Fluss. Leider haben wir keine gefunden. Die Anlage die wir vom Fluss aus gesehen hatten war ziemlich klein und fast vollständig von irgendeiner Jugendgruppe belegt. Bei einer Wanderung flussaufwärts haben wir leider auch nichts tolles mehr gefunden und so sind wir gegen 16.00 aufgebrochen nach Dortmund.

 

Die Fahrt sollte uns gut 15.5 Stunden kosten. Der obligatorische Stop bei McD auf der A2 verursachte die ebenso obligatorische Übelkeit. Lektion für ein Jahr gelernt...

 

Die Reise war schön. Die Krutynia einfach, aber malerisch zu paddeln. Im Endeffekt ist der Spaß jedoch etwas zu weit weg. Die Anbindung ist mangels Autobahn aber auch miserabel. Auf dem Wasser selbst waren wir fast allein, am Ufer jedoch ist es bei Weitem nicht so einsam wie wir es uns erhofft hatten...

 

Mal sehen, wo es uns im nächsten Jahr hinführt!

 


von Fortbewegungsfreunde - veröffentlicht in: Krutynia 2011 in Polen
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Thursday, 10. february 2011 4 10 /02 /Feb. /2011 11:01

 

 

Juni 2011


Wir sind wohlbehalten zurück. Der Urlaub war schön, aber die Anreise etwas sehr lang - 16 Stunden...

 

Ein kleines Video - ausführlicher Bericht folgt.

 

 


 

 

20.05.2011

 

Dre holt Jonas aus Aachen ab, dann gehts nach Dortmund und dann ab in Richtung Osten.

 

Im Bus sind ein Ersatzrad, Abschleppseil, die Bank und Musikboxen, Sprit und Gas sind ebenfalls an Bord.

 


 

17.05.2011

 

Der Bus sollte fit sein, die Antriebswellen sind gewechselt. Nun müssen wir nur noch die Sitzbank hinten wieder einbauen und unser Gepäck reinschmeissen.

 

Die Verpflegung habe ich mit Bensch auch schon gekauft, etwas Bier hat Jonas aus Holland besorgt. Diesmal werden wir auch lokale Sorten testen, schließlich gibt´s in Polen nicht nur schwedisches Öl mit 2.8 Umdrehungen zu Apothekenpreisen...

 

Das angepeilte Budget von 150€ pro Nase wird jedoch kaum zu halten sein. Da werden wir wohl noch jeder fünfzig Taler in den Topf schmeissen müssen.

 

 

 

16.05.2011

 

Am Freitag geht´s los! Vorher müssen wir jedoch noch einkaufen und unser Reisemobil fit machen. Leider bekommen wir für dieses Jahr nicht den Skoda von Bensch´s Schwester und fahren mit Jonas T4. 

 

An Platzmangel werden wir dementsprechend nicht leiden. Nur müssen diese Woche noch die Antriebswellen gewechselt werden, da sie ausgeschlagen sind. Immerhin sieht der Bus mittlerweile vernünftig aus...

 

Mal sehen wie sich unsere Einkaufspolitik in Polen bewährt. Ich tippe ja, dass wir ab und zu einheimisch essen können und so den Nudelfraß vermeiden könnten. Sei´s drum, das wird gekauft:

 

 

5x Dosenwürstchen
6x Toast
5x Salami (2 große, 3 leckere)
2x Nutella groß / klein
4x Milch 1Liter (davon 2 x 1/2 l)
4x Farfalle Käse Kräuter
2x Spaghetti Bolognese
6x Tütensuppe Rind/ Huhn
4x Dosenfisch Ölsardinen
6x Cornypackung
1x Senf
2x Tortellini
3x  Zitrone
1x Butter
12x Wasser 1,5 Liter
1x Uzo12
30x kleine Trinkpäckchen
4x Gaskartuschen
1x Gouda
16x Batterien AA
1x Gewürzketchup
1x Cappucinopulver
4x Haribo
1xTempos
4x kleine Schokolade
1x Schoko und Keks

2x Prinzenrolle Doppel-Schoko

3x Cabanossi

1x Sonnencreme

 

Zur Verpflegung kommt natürlich, wie schon in den Jahren davor, noch jede Menge frisch gefangener Fisch ;-)

 

Dreas besorgt noch eine zweite Plane für das andere Boot, so dass wir bei Regen nicht volllaufen. Hoffentlich wird das Wetter gut...

 

 

 

14.02.2011

 

 

Könnte sein, dass wir Schweden untreu werden.

 

Der Preis für die Boote ist Bensch und Tobi zu hoch...

 

Die Krutynia lockt und Tobi hat schon was geplant!

 

 

09.03.2011

 

Planänderung!

 

Wie bereits vor einigen Jahren angedacht fahren wir dieses Jahr Richtung Osten. Wir paddeln den polnischen Fluss Krutynia entlang.

 

Für Ende Mai haben wir uns zwei Kanus gebucht und hoffen bei gutem Wetter eine schöne Tour fahren zu können. Paddeltechnisch wird´s wohl kaum eine Herausforderung werden...

 

Lanschaftlich reizvoll und auch abwechslungsreich soll es dennoch sein!

 

Der Anfahrtsweg beträgt gute 1300km, Fahrzeit etwa 13 Stunden und wir sparen uns diesmal

Brücken und Fähren. Dazu kommt noch, dass wir in Polen nur einen Bruchteil für die Boote zahlen und uns auch noch vor Ort mit Lebensmitteln versorgen können.

 

Wir sind gespannt wie´s wird. Sollte die Gastfreundschaft die Jonas und Ich 2009 in Polen erlebt haben ansatzweise erreicht werden, erwarten wir einen tollen Urlaub.

 

Polen Anreise

 

 

Die Bilder vom Fluss sind jedenfalls vielversprechend!

 


 

 

 

07.02.2011


Wie auch in den Jahren zuvor wollen wir wieder nach Schweden zum paddeln.

 

Eigentlicher Favorit sind diesmal die westlichen Schären.

Nicht ganz so weit entfernt sollen sie ebenso schön wie die östlichen Schären sein.

 

Ich habe schon einen Kajak Verleih angeschrieben.

 

Aber die wollen stolze 160€ für eine Woche haben...

Allerdings ist ein Campingplatz direkt in der Nähe und die Leute scheinen gutes Equipment zu haben.

 

Bootsverleih:

 

http://www.orust-kajak.se/

 

Campingplatz mit Stugas:

 

http://www.stocken.nu/swedish/index.asp

 

Entfernung:

 

1.057 km

 

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von Fortbewegungsfreunde - veröffentlicht in: Krutynia 2011 in Polen
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